Etwas Eigenes aufbauen, ist wichtigster Grund für Start in die Selbstständigkeit

80 Prozent der Gründer sind männlich. Etwas Eigenes aufbauen, ist wichtigster Grund für Start in die Selbstständigkeit. Hamburg ist ein gründerfreundlicher Standort. Das sagen 61 Prozent der Jungunternehmer in der Hansestadt. Nur jeder sechste Gründer hält die Stadt für eher gründerfeindlich. Etwas Eigenes aufbauen (52 Prozent) bzw. der eigene Chef sein, ist für die meisten der wichtigste Grund, den Schritt in die Selbstständigkeit zu wagen. Mehr Geld zu verdienen bzw. neue Arbeitsplätze zu schaffen, ist bei einem Viertel der Hamburger Gründer ein wichtiges Motiv. Zu diesem Ergebnis kommt die 6. Unternehmerkunden-Studie im Auftrag der Commerzbank. Für diese wurden bundesweit 3.000 Gründer und Gründerinnen, die sich in den vergangenen sechs Jahren selbstständig gemacht haben, vom Meinungsforschungsinstitut Ipsos befragt, davon 100 in Hamburg. Dabei zeigt sich auch: Bei der Gründung eines eigenen Unternehmens sind Frauen noch deutlich in der Minderheit. 80 Prozent der Gründer sind männlich.

Die größte Hürde bei der Gründung ist für knapp 30 Prozent der Befragten in die Kundengewinnung (bundesweit 23 Prozent). Während im Bundesdurchschnitt die Bürokratie ein großes Hemmnis darstellt  (45 Prozent) liegt Hamburg hier mit 29 Prozent deutlich darunter. Die Finanzierung ist für ein Viertel  der Unternehmensgründer ein Problem. Die Mehrheit (56 Prozent) lässt sich bei ihrem Vorhaben daher auch von einem Steuerberater unterstützen. Gut ein Drittel – und damit deutlich mehr als im Bundesdurchschnitt -  holt sich Hilfe bei einem Unternehmensberater.

Kundengewinnung ist das wichtigste Ziel im ersten Geschäftsjahr

Das wichtigste Ziel für Jungunternehmer im ersten Geschäftsjahr ist entsprechend die Kundengewinnung (48 Prozent). Gut jeder dritte Hamburger Gründer hat das Ziel, etwas zu bewegen und aktiv zu gestalten. Das sind mehr als im bundesweiten Vergleich. Knapp ein Drittel der Unternehmensgründer in Hamburg möchte bereits im ersten Geschäftsjahr Gewinn machen

„Bei der Finanzierung greifen 80 Prozent der Gründer auf Eigenkapital zurück“, sagt Andre Nogat, verantwortlich für das Geschäft mit Unternehmerkunden der Commerzbank in Hamburg. Ein Viertel der Hamburger Gründer startet dabei mit weniger als 20.000 Euro in die Selbstständigkeit, ein weiteres Drittel hat bis zu 50.000 Euro zur Verfügung. Bei 44 Prozent der Hamburger Gründer ist das Startkapital innerhalb der ersten sechs Monate aufgebraucht.

„Das ist der Zeitpunkt, ab dem Gründer häufig eine Fremdfinanzierung in Anspruch nehmen, um ihr Geschäft auszuweiten“, so Nogat. „Es ist daher sinnvoll, schon frühzeitig Alternativen zu prüfen und auf seine Bank zuzugehen.“ Über 80 Prozent der Hamburger Gründer kümmern sich selbst um ihre Finanzplanung. Nur etwa jeder fünfte Gründer zieht externe Finanzexperten hinzu.

Investitionen in Personal stehen an erster Stelle

Mit Blick nach vorn planen die Gründer in Hamburger vor allem Investitionen in Personal (42 Prozent). Denn im Fachkräftemangel sieht knapp ein Drittel das größte Hindernis für die Weiterentwicklung des eigenen Unternehmens. Insgesamt zeigt sich die Gruppe der Gründer sehr onlineaffin. Dies gilt sowohl bei der Informationsbeschaffung als auch beim Banking. Mehr als zwei Drittel nutzen Online-Banking aktiv.

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