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Auch Beamte haben Gehaltseinbußen zu verkraften, wenn sie aus gesundheitlichen Gründen in den Ruhestand versetzt oder entlassen werden

Die Gründe sind mehrschichtig. Zum einen existiert im Normalfall eine fünfjährige Wartezeit auf das sogenannte „Ruhegehalt“, zum anderen dauert es 40 Dienstjahre, bis die maximale Beamtenversorgung von 71,75 Prozent des bisherigen Gehaltes erreicht wird – eine lange Zeitspanne, in der die Unwägbarkeiten des Lebens einen Strich durch die eigene Lebensplanung machen können. Um einen Einblick in die Größenordnung zu vermitteln: Dienstunfähig wurden im Jahr 2014 laut 6. Versorgungsbericht des Bundes 7,1 Prozent der Bundesbeamten.

Ob und in welcher Höhe Beamte bei Dienstunfähigkeit Versorgungsleistungen bekommen, ist abhängig von der Anzahl der geleisteten Dienstjahre, der Höhe der monatlichen Bezüge und vom beruflichen Status. Hier tun sich unter Umständen große Versorgungslücken auf, die nur privatvertraglich geschlossen werden können.

Hauptursachen für Dienstunfähigkeit sind seit Jahren psychische Erkrankungen wie z. B. Depressionen, gefolgt von Erkrankungen des Muskel- und Skelettsystems, Nervenkrankheiten und Krebs. Anders als erwartet, spielen in diesem Zusammenhang Unfälle eine untergeordnete Rolle. Darin unterscheiden sich Beamte nicht von Angestellten, die berufsunfähig werden.

„Die HanseMerkur will dazu beitragen, Versorgungslücken zu schließen und hat daher ihre Produktpalette für Beamte und Beamtenanwärter jetzt um eine Dienstunfähigkeitsversicherung  erweitert“, erklärt Eberhard Sautter, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur. Zielgruppe sind Beamte auf Lebenszeit, Zeit, Widerruf oder Probe sowie hauptberufliche Richter. Für Beschäftigte der Polizei ist die Absicherung gegen beschränkte Dienstunfähigkeit bei Zahlung eines Aufschlags möglich. Die HanseMerkur versichert dienstunfähige Beamte generell so, dass Ruhegeld und Dienstunfähigkeitsversicherung zusammen bis zu ca. 70 Prozent der aktuellen Bezüge ausmachen.

Bei der HanseMerkur kann die Dienstunfähigkeitsversicherung nur in Kombination mit einer bereits beim Unternehmen bestehenden oder einem hier parallel unterzeichneten privaten Krankenvollversicherungsvertrag abgeschlossen werden.

 

 

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