Privatversicherte profitieren weiterhin

Nachdem der Bundestag Mitte Dezember über die Senkung von Krankenkassenbeiträgen für Betriebsrentner abgestimmt hat, können sich privat Krankenvollversicherte freuen, weiterhin generell keine Beiträge auf die betriebliche Altersvorsorge (bAV) zahlen zu müssen, egal wie hoch sie ausfallen mag.

Für gesetzlich Krankenversicherte sieht der Gesetzentwurf immerhin eine Entlastung vor: Von Januar 2020 an soll für alle Betriebsrentner ein Freibetrag von 159,25 Euro gelten. Wer als gesetzlich Krankenversicherter eine höhere Betriebsrente bezieht, soll ab kommendem Jahr erst bei darüber liegenden Beträgen Krankenversicherungsbeiträge zahlen müssen. Das ist eine Verbesserung gegenüber der seit 2004 geltenden Regelung, die unter dem Stichwort „Doppelverbeitragung“ in den letzten Monaten öffentlichkeitswirksam von immer mehr Betriebsrentnern kritisiert wurde. Aktuell gilt in der bAV eine Freigrenze in Höhe von 155,75 Euro. Wer heute eine höhere Betriebsrente erhält, muss als GKV-Versicherter auf die gesamte Betriebsrente Kranken- und Pflegeversicherungsbeiträge zahlen.

Aus Sicht vieler Betriebsrentner bringt diese seit der Gesundheitsreform von 2004 geübte Praxis die private Altersvorsorge per bAV in Misskredit, weil GKV-Versicherte Beiträge auf Kranken- und Pflegeversicherung sowohl in der Ansparphase der bAV als auch während der Auszahlungszeit zu entrichten haben, was Privatversicherten auch weiterhin erspart bleibt. Ihnen stehen damit unterm Strich fünfstellige Summen zur Verfügung, die gesetzlich versicherten Betriebsrentnern seit der Gesundheitsreform von 2004 entzogen werden. „500 Euro Betriebsrente führen nach aktuellen Beitragssätzen im Schnitt zu 94 Euro zusätzlichem Krankenkassenbeitrag“, veranschaulicht Eberhard Sautter, Vorstandsvorsitzender der HanseMerkur, die Größenordnungen, um die es geht.

Unterdessen meldet die HanseMerkur Lebensversicherung AG, dass sie sämtliche geltenden Überschusssätze für klassische Rentenversicherungen stabil hält und für 2020 eine laufende Verzinsung der Sparanteile von 2,0 Prozent ausweist. Darüber hinaus erhalten die Kunden einen Schlussüberschuss, und ihnen wird die Beteiligung an den Bewertungsreserven gutgeschrieben. Die Gesamtverzinsung der Verträge liegt daher bei 2,1 Prozent. Konstant bleiben auch die Risikoüberschüsse in den Risikolebens-, Todesfall- und Berufsunfähigkeitsversicherungen.

Bei den Tarifen der Rentenversicherungen mit endfälliger Garantie (auch bekannt als Neue Klassik) beträgt die laufende Verzinsung weiterhin 2,2 Prozent. Einschließlich des Schlussüberschusses ergibt sich hier ein Gesamtzins von 2,3 Prozent.

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