Jungfernstieg um 1909
Jungfernstieg um 1909

In der Jurysitzung zum gemeinsam von der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen (BSW) und der Stiftung Historische Museen Hamburg (SHMH) vergebenen Fotopreises wurde Axel Beyers Projekt „Temporäre Einsichten“ aus insgesamt 113 Bewerbungen ausgewählt.

Der Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie besteht aus einem Arbeitsstipendium in Höhe von 8.000 Euro und ist im Herbst 2018 erstmals ausgeschrieben worden. Den Ausgangspunkt von Axel Beyers Projektidee „Temporäre Einsichten“, die bis zum Sommer 2019 realisiert wird, bildet die permanente und an vielen Orten gleichzeitig verlaufende Veränderung der gebauten Stadtgestalt Hamburgs, wie sie für eine postindustrielle Metropole typisch ist. In seinen Arbeiten im Rahmen des Projekts will sich der Fotograf auf neue Sichtachsen und unverhoffte Einblicke in das Stadtbild konzentrieren, die sich durch den Abriss oder den Umbau von Gebäuden und Straßenzügen ergeben.

Georg Koppmann Preis

Mit diesen temporär und räumlich begrenzten Einsichten auf Wohnräume, Hinterhöfe und Arbeitsorte soll eine Architektur der Stadt festgehalten werden, die den Blicken des Betrachters ansonsten verborgen bleibt.

Die Jury, der neben Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der BSW, Börries von Notz, Alleinvorstand der SHMH und Hamburgs Oberbaudirektor Franz-Josef Höing auch Experten aus dem Bereich Fotografie angehören, begründete ihre Entscheidung mit dem besonderen Blick des Fotografen und dem ironischen Witz seiner bisherigen Arbeiten. Axel Beyer, so die Jury, habe mit seiner früheren Beschäftigung mit Hamburg und seinen fotografischen Auseinandersetzungen mit dem Thema Stadt bewiesen, dass er die Atmosphäre und den Charakter urbaner Veränderung in eine eigenständige und präzise formulierte fotografische Position übersetzen kann.

Der Hamburger Preis für Stadtfotografie, der jährlich mit dem Ziel vergeben wird, eine künstlerisch-dokumentarische Bilderserie zum Stadtbild Hamburgs und seiner aktuellen Veränderungen anzufertigen, ist nach dem Fotograf Georg Koppmann (1842-1909) benannt, der die Entwicklung Hamburgs zur Großstadt am Ende des 19. Jahrhunderts erstmals systematisch dokumentiert hat.

Die Jury des „Georg Koppmann Preis für Hamburger Stadtfotografie“:

  • Dr. Dorothee Stapelfeldt, Senatorin der Behörde für Stadtentwicklung und Wohnen
  • Börries von Notz, Alleinvorstand der Stiftung Historische Museen Hamburg
  • Franz-Josef Höing, Oberbaudirektor der Freien und Hansestadt Hamburg
  • Stefan Rahner, wissenschaftlicher Mitarbeiter am Museum der Arbeit
  • Anna Gripp, Chefredakteurin Photonews, Hamburg
  • Prof. Vincent Kohlbecher, Professor für Fotografie an der HAW Hamburg
  • Stefanie Grebe, Leiterin des Fotoarchivs Ruhr Museum Essen

Der Hamburger Preis für Stadtfotografie, der jährlich mit dem Ziel vergeben wird, eine künstlerisch-dokumentarische Bilderserie zum Stadtbild Hamburgs und seiner aktuellen Veränderungen anzufertigen, ist nach dem Fotograf Georg Koppmann (1842-1909) benannt, der die Entwicklung Hamburgs zur Großstadt am Ende des 19. Jahrhunderts erstmals systematisch dokumentiert hat.

Weitere Informationen

 

Foto: Georg Koppmann

 

 

 

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