Die KROMI Logistik AG hat den Bericht für die ersten sechs Monate des Geschäftsjahres 2018/2019 vorgelegt.

 Demnach erwirtschaftete das Unternehmen im ersten Halbjahr Umsatzerlöse in Höhe von TEUR 35.476 (Vorjahr: TEUR 39.335). Das Betriebsergebnis (EBIT) zeigte sich durch nicht-operative Sondereffekte belastet und belief sich auf TEUR -1.423 (Vorjahr: TEUR -173). Um diese Sondereffekte bereinigt belief sich das operative Ergebnis auf TEUR -319.

Für das zweite Quartal 2018/2019 isoliert, lag das operative Ergebnis bereinigt um Sondereffekte leicht im positiven Bereich. Das erste Halbjahr des Geschäftsjahres 2018/2019 war durch wesentliche Herausforderungen gekennzeichnet, die sich auch im Betriebsergebnis niederschlugen. Gleichwohl konnte KROMI den Umsatzrückgang aus der Vertragsbeendigung mit einem Großkunden zum Jahreswechsel 2017 / 2018 bereits fast zur Hälfte kompensieren.

Hierzu trug insbesondere die positive Geschäftsentwicklung im europäischen Ausland bei. Außerhalb Deutschlands entwickelte sich das operative Geschäft mit einem Umsatzzuwachs von insgesamt 14,4 Prozent erfolgreich.

Dabei lag der Umsatz im europäischen Ausland mit TEUR 14.526 rund 19 Prozent über dem Vorjahreswert (TEUR 12.246). In Brasilien betrug der Umsatz in der Landeswährung Real TBRL 16.558. Dies entspricht einer Steigerung von ebenfalls 19 Prozent gegenüber dem Vorjahr (TBRL 13.895). Aufgrund des schwachen Reals konnte diese Entwicklung in Euro nicht zu einer positiveren Konzernumsatzentwicklung beitragen. Die Umsätze stiegen von TEUR 3.689 im Vorjahr auf TEUR 3.703.

Der Materialaufwand sank im Vergleich zum Vorjahr von TEUR 29.442 auf TEUR 27.600, die Materialaufwandsquote belief sich auf 77,8 Prozent (Vorjahr: 74,9 Prozent). Dies resultierte aus dem Neukunden- und dem höheren Anteil des Auslandsgeschäfts, in dem historisch bedingt eine höhere Materialaufwandsquote besteht. Die Rohertragsmarge sank von 25,1 Prozent im Vorjahr auf 22,2 Prozent. Der Personalaufwand nahm von TEUR 6.684 im Vorjahr auf TEUR 6.117 ab. Darin enthalten ist ein Sondereffekt im Zusammenhang mit dem Ausscheiden eines Vorstandsmitgliedes zum 31. Dezember 2018 in der Höhe von TEUR 631. Die um einmalige Sondereffekte bereinigte Personalaufwandsquote lag bei 15,5 Prozent (Vorjahr: 13,8 Prozent).

Ein Sondereinfluss ergab sich im Berichtszeitraum ergebnisseitig, da ein Kunde aus der Automobilzuliefererbranche Insolvenz in Eigenverwaltung anmeldete. Im Zuge dessen hat KROMI aus unternehmerischer Vorsicht die Gesamtforderungen gegenüber dem Kunden in Höhe von TEUR 537 wertberichtigt. Bereinigt um diese Wertberichtigung, den genannten Sondereffekt im Personalaufwand sowie kalkulatorische Währungseffekte belief sich das operative Ergebnis auf TEUR -319. Trotz der Sondereinflüsse hält KROMI an der für das Geschäftsjahr 2018/2019 ausgegebenen Prognose fest.

Bernd Paulini, Vorsitzender des Vorstands, erläutert: „Wir sind trotz der bestehenden Herausforderungen der festen Überzeugung, dass die inzwischen eingeleiteten Maßnahmen zur Weiterentwicklung unseres Geschäftsmodells unsere Wettbewerbsposition deutlich stärken werden. Da wir über ein starkes Leistungsangebot verfügen, unsere Kernmärkte in Takt sind und die Nachfrage nach ganzheitlichen Outsourcing-Lösungen ungebrochen ist, sind wir zuversichtlich langfristig profitabler denn je zu wachsen.“

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