Start des dritten Jahrgangs mit vier Teilnehmern

Der NLA unterstützt Start-ups und Gründer-Teams aus e ganzen Welt bei der Entwicklung digitaler und innovativer Geschäftsmodelle.Die 2017 von der Hamburger Sparkasse, der Logistik-Initiative Hamburg sowie der New Times Ventures NLA - Next Logistics Accelerator geht in seinen dritten Jahrgang. Ziel des NLA ist es, Start-ups und Gründer-Teams aus der ganzen Welt bei der Entwicklung digitaler, innovativer Geschäftsmodelle zu unterstützen. Neben Beteiligungskapital und einem Zugang zu potenziellen Kunden und Geschäftspartnern bietet er den teilnehmenden Start-ups ein maßgeschneidertes Trainings- und Coachingprogramm, sowie Räumlichkeiten. Für mindestens sechs Monate verlegen sie ihren Arbeitsschwerpunkt nach Hamburg, um unter Idealbedingungen ihr Unternehmenswachstum voranzutreiben.

Ins Programm aufgenommen werden Start-ups aus den sogenannten WIOTTA-Marktsegmenten. Darunter fällt ein breites Technologie- und Geschäftsspektrum: Warehousing, Internet of Things, Transportation, Mobility, Supply Chain Management, Predictive Analytics, Big Data, Block Chain, 3D Printing, Robotics, Autonomous Vehicles, Drone Technology, Last Mile Delivery, Smart Cities, Artificial Intelligence (AI), Virtual Reality (VR) und Augmented Reality (AR).

Zum NLA-Ökosystem gehören derzeit zehn Hamburger Unternehmen, die jeweils 200.000 Euro in den ersten NLA-Fonds investiert haben. Zu den Initiatoren und Gründungsgesellschaftern Haspa, Logistik-Initiative Hamburg und New Times Ventures gesellen sich die Investoren Cremer, Fiege, Fr. Meyer’s Sohn, Helm, HHLA, Jungheinrich, Reederei Nord, Körber und Rhenus. Hinzukommen weitere ausgesuchte Partnerunternehmen und Sponsoren, die Stadt Hamburg, Bildungs-und Forschungseinrichtungen sowie ein umfassendes Mentorennetzwerk mit Experten aller Fachrichtungen. Jährlich werden derzeit zwei sechsmonatige Programmdurchgänge mit jeweils etwa fünf Startups durchgeführt.

Über 115 Unternehmen aus den Bereichen LogTech und Mobility aus der ganzen Welt haben sich in diesem Jahr beworben, um innerhalb von sechs Monaten ein individuelles Trainings- und Coaching-Programm zu durchlaufen. Die Geschäftsmodelle der ausgewählten Unternehmen werden im Programm analysiert, vermarktbare Angebote und Produkte aufgebaut sowie Finanzierungsstrategien entwickelt. Dabei werden sie von namhaften Unternehmen und Experten unterstützt, die als Investoren, Partner, Sponsoren und Mentoren in das Programm eingebunden sind.

Neben dem Accelerator-Programm, für das sich drei Kandidaten qualifizieren konnten und im Gegenzug bis zu 50.000 Euro Finanzierung gegen Equity erhalten, bietet der NLA nun auch ein erweitertes Beschleunigungsangebot für Start-ups in einer fortgeschrittenen Phase. Diese „Super-Acceleration“ soll Startups, die erste Finanzierungen bereits hinter sich haben und jetzt ein internationales Netzwerk sowie weiteres Venture Capital suchen, auf die nächste Stufe helfen. Als Super-Accelerator stellt der NLA dann jeweils bis zu 150.000 Euro zur Verfügung.

Die vier Teilnehmer im dritten Batch sind:

PTScientists (https://ptscientists.com/) ist ein deutsches Raumfahrtunternehmen, dessen Ziel es ist, die Kosten der Weltraumforschung zu senken und den Zugang zum Mond zu demokratisieren. Der Gründer und CEO Robert Böhme und sein Team haben ein Raumfahrzeug entwickelt, das zwei Geländefahrzeuge oder bis zu 300 kg Nutzlast auf die Mondoberfläche befördern kann. PTScientists bietet Unternehmen und akademischen Institutionen die Möglichkeit, Nutzlast und Forschungsexperimente zu günstigen Preisen ins Weltall zu transportieren. Zu den wichtigsten Technologie-Partnern des Berliner Unternehmens zählen Audi und Vodafone.

eYARD ist eine Technologieplattform, mit der die Hafenterminals hinsichtlich Produktivität und Effizienz ihren Höhepunkt erreichen und gleichzeitig die Betriebskosten senken können. Pablo Fernández-Peña und Paco Ferre haben eine Cloud-basierte, von KI gesteuerte Plattform entwickelt, die allen Hafenbetrieben Sichtbarkeit verleiht, unproduktive Bewegungen und Prozesse reduziert und die damit verbundenen Kosten senkt. Die Plattform bietet ein komplettes Set an Optimierungsmodulen, um Entscheidungen zu automatisieren und die Produktivität zu verbessern.

NAUTIX TECHNOLOGIES (https://www.nautixtech.com/) Die Kopenhagener rund um Gründer und CEO Tarang Valecha haben es sich zur Aufgabe gemacht Software-Unzulänglichkeiten in der Schiffsindustrie zu beseitigen. Mit einer Cloud-basierten Web-Plattform werden Schiffsvorgänge intelligent, sicher und effizient geplant, vorhergesagt und ausgeführt. Software-Probleme führen trotz der hochqualifizierten Crew auf Schiffen zu inkonsistenten Vorgängen - Vorfälle und Verzögerungen wirken sich auf die gesamte Geschäftsleistung aus. Nautix ist die Software der nächsten Generation für intelligentere, sicherere und zuverlässigere Schiffsoperationen.

OPTIMIZ (https://optimiz.claims) ist ein InsurTech-Start-up, das die Schadensabwicklung im Transportversicherungsumfeld neu gestalten möchte. Mit Ihrer intelligenten Lösung CroP (Cargo Recovery Platform) haben die erfahrenen Unternehmer Bop Sandrino-Arndt und Kingsly Kongnyuh Kwalar eine Cloud-basierte, durch KI gesteuerte Plattform für das digitale Fracht-Forderungsmanagement entwickelt. Dank CroP gelingt es, die Eintreibungskosten für Reedereien, Speditionen, Hafen-Unternehmen, Fluggesellschaften und Frachtversicherern um bis zu zwei Drittel zu senken und gleichzeitig den Zyklus der Ansprüche von durchschnittlich drei Monaten auf wenige Klicks zu reduzieren. Das Unternehmen hat seinen Sitz in London, Marseille und Köln.
 

 

 

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