Hapag-Lloyd veröffentlicht zweiten Nachhaltigkeitsbericht

„Gemeinsam Fahrt aufnehmen“ – unter diesem Motto steht der aktuelle Nachhaltigkeitsbericht, die Hapag-Lloyd veröffentlicht hat. 90 Prozent aller weltweit gehandelten Waren werden per Schiff befördert. Hapag-Lloyd transportiert mit seinen 227 Schiffen rund 12 Millionen Container pro Jahr.

Die Nachhaltigkeitsaktivitäten von Hapag-Lloyd umfassen laut Bericht Themen wie Bekämpfung von Korruption, Arbeitnehmerbelange und Datenschutz. Darüber hinaus stellt das Unternehmen sein ökologisches Nachhaltigkeitsmanagement vor und formuliert seine Ziele für die kommenden Jahre. „In 2018 konnten wir den Treibstoffverbrauch unserer weltweiten Flotte durch Effizienzmaßnahmen erneut reduzieren. Unsere spezifischen Emissionen haben wir ebenfalls gesenkt. Damit liegen wir auf Kurs, bis 2020 das Ziel einer 20-prozentigen Verringerung zu erreichen“, freut sich Jörg Erdmann, Senior Director Sustainability Management.

Ab 1. Januar 2020 tritt die globale Treibstoffvorschrift IMO2020 der internationalen Schifffahrtsorganisation in Kraft und senkt die Schwefelobergrenze für Schiffstreibstoffe von 3,5 Prozent auf 0,5 Prozent. „Die neue Regelung ist ein wichtiger Schritt auf dem Weg hin zu einer emissionsärmeren Schifffahrt. Auch wenn die Umstellung auf schwefelarme Kraftstoffe mit erheblichen Kosten verbunden ist – wir sind überzeugt von der Notwendigkeit der Richtlinie. Und wir sind vorbereitet: unsere Flotte wird zum 1. Januar 2020 mit konformen Treibstoffen fahren. Zudem testen wir weitere Optionen: als erste Reederei stellt Hapag-Lloyd ein Großcontainerschiff auf klimafreundliches Flüssigerdgas um“, so Erdmann weiter.

Erstmals hat Hapag-Lloyd im diesjährigen Nachhaltigkeitsbericht die Sustainable Development Goals (SDG) der Vereinten Nationen aufgenommen. Die SDGs berücksichtigen alle drei Dimensionen der Nachhaltigkeit – Ökonomie, Ökologie und Soziales – und helfen Unternehmen dabei, ihre Geschäftsprozesse langfristig nachhaltig zu gestalten. Die Aktivitäten von Hapag-Lloyd tragen zu 6 der insgesamt 17 Ziele bei. Beispielsweise trugen bauliche Optimierungsmaßnahmen bei der Flotte zu einem geringeren Kraftstoffverbrauch bei und zahlten damit auf das Klimaschutz-Ziel ein.

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