Die Hanseatic Bank feiert in diesem Jahr ihren 50. Geburtstag

 Am 10. Februar 1969 wurde die Hanseatic Bank als erste Tochter des Werner Otto Versandhandels gegründet. Durch die zusätzliche Herausgabe von Spezialkatalogen für Möbel und Einrichtungen hatte sich das Warenfinanzierungsgeschäft des Versandhauses ausgeweitet. Der dadurch zunehmende Teilzahlungsverkehr – bei dem Kunden die Ware nicht sofort vollständig, sondern in Raten bezahlen – konnte nun in die hauseigene Bank ausgegliedert werden.

Offizielles Foto nach der Gründung der Hanseatic Bank: Günter Nawrath (Vorstandsvorsitzender Otto Versand), Horst Hansen (Geschäftsführer Hanseatic Bank), Hans Duve (Prokurist) und Versandhausgründer Werner Otto (v.l.)

Das Stammkapital betrug damals 1,5 Millionen D-Mark. Mit dem Erwerb der Vollbankkonzession im Juni 1976 eröffneten sich neue Chancen und Möglichkeiten. Neben dem Kreditgeschäft wurde in den 1980er Jahren das Passivgeschäft aufgebaut. Kunden konnten ihr gespartes Geld beispielsweise in Sparbriefen und Spareinlagen bei der Hanseatic Bank anlegen. Im darauffolgenden Jahrzehnt wuchs die Hamburger Bank mit rasantem Tempo weiter. Nach dem Mauerfall erweiterte sie ihr Filialnetz auch in den neuen Bundesländern, sodass sie zu Spitzenzeiten an 30 Standorten deutschlandweit vertreten war. Der Start des Factoring-Geschäfts und neue Produkte wie das Eigentümer Darlehen hielten die Bank weiter auf Erfolgskurs. Gestartet wurde mit 8 Mitarbeitern, heute verzeichnet die Bank rund 500 Mitarbeiter.

„Wir blicken stolz auf eine sehr erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück“, sagt Michel Billon, Geschäftsführer Marktbereich bei der Hanseatic Bank. „Dabei hat sich insbesondere in den letzten Jahren gezeigt, dass die Entwicklung der Hanseatic Bank nicht nur von wirtschaftlichen Gegebenheiten, gesetzlichen Rahmenbedingungen und technischen Innovationen abhängt. Es sind vor allem die erfüllten Kundenbedürfnisse, die uns zum Erfolg führen.“ Das Unternehmen schöpft zunehmend die digitalen Möglichkeiten aus und hat damit begonnen, die Organisationsstrukturen umzustellen, um besser und schneller neue Produkte und Services im Sinne der Kunden entwickeln zu können.

Foto: Hanseatic Bank Ein weiterer Meilenstein war die Übernahme von 75 Prozent der Anteile durch die französische Großbank Société Générale im Jahr 2005. Für die Weiterentwicklung hatte die Hanseatic Bank damit einen weiteren starken Partner und Wegbereiter an ihrer Seite.

Herausforderungen wie die Finanzkrise konnte sie erfolgreich meistern und ihr Portfolio mit der Einführung hauseigener Kreditkarten weiter ausbauen. „Als Spezialist konzentrieren wir uns auf unsere vier Hauptgeschäftsfelder: Konsumentenkredite, Einlagen, Versicherungen und Factoring“, erklärt Detlef Zell, Geschäftsführer Marktfolge bei der Hanseatic Bank. „Ohne unsere stets engagierten und kompetenten Mitarbeiter, wäre die Erfolgsgeschichte der Hanseatic Bank über die letzten fünf Jahrzehnte jedoch nicht möglich gewesen.“

 

 

 

 

 

 

 

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