Umsetzung AGENDA 2030: Moderner Gartenbau als Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung

Vom 29. April bis 7. Oktober findet die International Horticultural Exhibition 2019 rund 75 Kilometer nordwestlich des Stadtzentrums von Peking im Bezirk Yanqing direkt am Fuß der Chinesischen Mauer statt. Das EXPO-Gelände hat eine Größe von 960 Hektar, die Ausstellungsfläche beträgt 500 Hektar. Neben rund 100 Nationen und internationalen Organisationen nehmen auch rund 100 inländische Provinzen, Regionen und Gemeinden sowie nationale und internationale Unternehmen teil. Deutschland präsentiert auf der EXPO zukunftsorientierte Technologien und Ideen rund um den modernen Gartenbau. Verantwortlich für den Deutschen Garten ist das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL).

PSt Hans-Joachim Fuchtel (Mitte) mit Alois Gerig MdB (rechts daneben) und seiner Delegation bei der offiziellen Eröffnung des deutschen EXPO-Gartens. Foto: Deutscher Garten / Aaron BerkovichDie Gartenbau-EXPO steht unter dem Motto „Live Green, Live Better“ Sie zeigt im Blick auf die 2015 in New York verabschiedete AGENDA 2030 die Chancen des Gartenbaus und grüner Technologien als Beitrag zu nachhaltiger Stadtentwicklung auf.

„Der weltweite Anstieg der Megastädte und die damit verbundenen negativen Auswirkungen auf unsere Ökosysteme erfordern neue Antworten. Der moderne Gartenbau spielt dabei als Beitrag zu einer nachhaltigen Stadtentwicklung eine gewaltige Rolle“, betonte der Parlamentarische Staatssekretär bei der Bundesministerin für Ernährung und Landwirtschaft Hans-Joachim Fuchtel und Generalkommissar des deutschen Beitrags zur EXPO 2019, die globale Bedeutung des EXPO-Mottos.

Auf rund 2.000 Quadratmetern gibt der Deutsche Garten unter dem Motto „Seeding the Future“ Impulse für Innovationen und ist ein Beispiel für das Engagement Deutschlands bei der erfolgreichen Bewältigung ökologischer Herausforderungen. Die Besucherinnen und Besucher werden im Deutschen Pavillon eingeladen, die Leistungsfähigkeit deutscher Forschung und Technologie im Gartenbau kennenzulernen. Auch die kinetischen Pflanzendisplays an der Fassade des Deutschen Pavillons sind ein Beispiel für modernes Urban Gardening. Die Besucher können mit einem so genannten „Seedball“, den sie am Einlass erhalten, mit einzelnen Exponaten interagieren. Neue digitale Forschungsprojekte in der Landwirtschaft geben einen Einblick in die Technik der Zukunft. Inmitten der Ausstellung liegt der „Sehnsuchtsort“, ein Stadtgarten, in dem man zur Ruhe kommt und sich von der Hektik der Großstadt erholt.

Der Pavillon liegt im Zentrum einer Gartenlandschaft, die die vielseitigen Naturräume Deutschlands abbildet und eine Rundreise durch Deutschland anbietet. Der Weg führt die Besucherinnen und Besucher entlang eines Flusslaufs von den Alpen durch das ganze Land bis zu den Küsten der Nord- und Ostsee. Gesäumt wird er von Pflanzen, die für die jeweilige Region typisch sind.

Mit der Organisation und Durchführung des Deutschen Gartens hat das zuständige BMEL die Hamburg Messe und Congress GmbH beauftragt. Das inhaltliche und architektonische Konzept stammt von der Arbeitsgemeinschaft Kontrapunkt Agentur für Kommunikation GmbH aus Hamburg und gtp2 architekten aus Düsseldorf.

 

 

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