Die Anzahl der regionalen mittelständischen Kunden wächst um 10 Prozent

Die Deutsche Bank in Hamburg blickt auf ein erfolgreiches Jahr 2018 zurück. Das Geschäftsvolumen, die Summe aus Krediten, Einlagen und Depotvolumen, betrug per 31. Dezember 2018 in der Region Nord 45,8 Milliarden Euro und in Hamburg 16,9 Milliarden Euro. Im Vergleich zum Vorjahr stieg das Geschäftsvolumen in der Region Nord um 3,3 Prozent sowie in Hamburg um 6,4 Prozent. „Das abgelaufene Geschäftsjahr war vor allem geopolitisch, aber auch konjunkturell herausfordernd. In diesem Umfeld haben wir erneut gezeigt, dass wir ein zuverlässiger, vertrauenswürdiger und erfolgreicher Partner für unsere Privat- und Firmenkunden hier in der Region waren und sind“, so Cornel Wisskirchen, Sprecher der Regionalen Geschäftsleitung Nord. Die Deutsche Bank betreute in der Region Nord Ende 2018 1,1 Millionen Kunden, davon 292.000 in Hamburg.

Hamburger suchen den sicheren Hafen, aber auch häufiger Aktien

V.li.: Frank Schriever (Wealth Management), Dr. Cornel Wisskirchen (Firmenkunden sowie Sprecher der regionalen Geschäftsleitung) und Stefan Knoll (Privatkunden). Aufgenommen in der Hafencity (Foto: Deutsche Bank).Das Jahr 2018 war an den Kapitalmärkten geprägt von weiterhin historisch niedrigen Zinsen, starken Marktturbulenzen sowie von geopolitischen Umbrüchen, die auch hier in Hamburg spürbar waren. Stefan Knoll: „Die Stichworte sind bekannt. Sie lauten vor allem Brexit, Auseinandersetzungen innerhalb der EU oder Handelsstreit zwischen USA und China.“ Dies hat insbesondere zum Jahresende 2018 zu kräftigen Kursrückgängen an den weltweiten Börsen geführt. Auch wenn die Aktienmärkte ihre Verluste im ersten Quartal 2019 zum Teil wieder aufgeholt haben, sank das das Depotvolumen in der Region Nord zum 31. Dezember um 10,9 Prozent auf 11,4 Milliarden Euro. In Hamburg betrug das Depotvolumen 3,9 Milliarden Euro. Das ist ein Minus von 10,5 Prozent.

Das Einlagenvolumen jedoch wuchs überproportional: Es betrug in der Region Nord rund 20,2 Milliarden Euro, davon im Stadtgebiet Hamburg 9,2 Milliarden Euro. Das bedeutet eine Steigerung von 14,3 Prozent in der Region Nord und von 16,8 Prozent im Hamburg. Angesichts zunehmend turbulenter Märkte haben die Hamburger im Geschäftsjahr 2018 bei der Geldanlage erneut den sicheren Hafen gesucht. „Da die Zinsen weiterhin sehr niedrig sind, investieren unsere privaten Anleger aber auch immer häufiger in Aktien – vor allem in Form von Fonds“, so Stefan Knoll, Leiter Privatkunden Region Nord.

Bei der Vergabe von Krediten standen die Konsumentenfinanzierung sowie vor allem die Finanzierung von Eigenheimen im Vordergrund. Stefan Knoll: „Die Zinsen für die Baufinanzierung sind immer noch niedrig. Leider fehlt es in Hamburg weiterhin an einem ausreichenden Angebot an attraktiven Eigentumswohnungen und Häusern.“ Im Geschäftsjahr 2018 ist das Kreditvolumen in der Region Nord um 2,3 Prozent auf 14,1 Milliarden Euro gewachsen. In Hamburg betrug das Kreditvolumen 3,8 Milliarden Euro, das bedeutet einen Zuwachs von 4,5 Prozent.

Neben den klassischen Bankprodukten war die Einführung neuer digitaler Angebote ein Schwerpunkt im Geschäftsjahr 2018. „Wir sind unserem Ziel einen großen Schritt nähergekommen, alle klassischen Bank- und Routinegeschäfte auch digital anzubieten“, so Cornel Wisskirchen, Sprecher der regionalen Geschäftsleitung und Leiter Firmenkunden Region Nord. So war die Deutsche Bank im Dezember 2018 führender Bankpartner für Apple beim Start von Apple Pay, dem mobilen Bezahlverfahren per Smartphone.

Gute Entwicklung bei Geschäften mit Selbständigen, Freien Berufen, Gewerbetreibenden, Handwerksbetrieben und größeren mittelständischen Unternehmen

Hier in der Region betreut die Deutsche Bank rund 55.000 mittelständische Kunden sowie weitere circa 50.000 Gewerbekunden. 2018 wurden neue Firmenkunden gewonnen: in der Region Nord wuchs die Zahl der größeren mittelständischen Kunden um zehn Prozent. Cornel Wisskirchen: „Unsere Transaktionsbank ist seit vielen Jahren die Nummer eins weltweit. Auch im globalen Währungshandel sind wir führend.“ Und so wächst das deutsche Firmenkundengeschäft wie auch das Geschäft vor Ort in Hamburg. Die Bank hat 2018 bei den gewerblichen Finanzierungen sowie bei den Einlagen um einen zweistelligen Prozentsatz zugelegt.

Marktstellung in Hamburg bei vermögenden Privatkunden weiter ausgebaut

In der Vergangenheit wurde vor Ort systematisch in das Kapitalmarkt- und Anlagewissen der Mitarbeiter im Wealth Management investiert. Das zahlt sich vor allem in Zeiten von Markt- und Börsenturbulenzen aus. „Vermögende Privatkunden sind gerade in unruhigen Zeiten an Anlagestrategien interessiert, die Risiken an den Märkten mindern oder von Schwankungen der Kurse profitieren können. Häufig ist der Vermögenserhalt über Generationen hinweg ihre erste Priorität“, so Wisskirchen.

Das Geschäftsvolumen im Wealth Management belief sich in der Region Nord Ende 2018 auf 14,1 Mrd. Euro und entwickelte sich gegenüber dem Vorjahr nahezu unverändert. In Hamburg betrug das Geschäftsvolumen 8,4 Mrd. Euro. Das von Wealth Management betreute Depotvolumen in der Region Nord belief sich auf 7,75 Mrd. Euro, davon 4,3 Mrd. Euro in Hamburg. Bezieht man die oben genannten Zahlen der Privat- und Firmenkundenbank ein, so ergibt sich eine konsolidierte Betrachtung der Geschäftsbereiche: Insgesamt betrug das Geschäftsvolumen der Deutschen Bank in der Region Nord 59,9 Mrd. Euro, davon 25,3 Mrd. Euro in Hamburg. Das konsolidierte Depotvolumen belief sich in der Region 19,15 Mrd. Euro, davon 8,2 Mrd. Euro in Hamburg.

 

 

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