Neuer Markenauftritt und vier Prozent Dividende für Mitglieder

elbstbewusst positioniert sie sich als genossenschaftliche Bank mit starker hanseatischer Verwurzelung: Dr. Rainer Brüggestraat, Vorstandsvorsitzender der Hamburger Volksbank. Die Hamburger Volksbank blickt zurück auf ein erfolgreiches Geschäftsjahr 2018. Ein weiter expansives Kreditgeschäft mit dem Hamburger Mittelstand, der Umfang mit der Negativzinspolitik der EZB und vor alle die Umsetzung des Strategieprozesses „Smartes Volksbanking in Hamburg 2020+“ lässt Vorstand, Aufsichtsrat und Eigentümer frohlocken. So konnte die Bank ihre wirtschaftliche Stärke im Geschäftsjahr 2018 weiter ausbauen. „Das zweistellige Kreditwachstum im vierten Jahr in Folge ist das Ergebnis unserer offensiv zukunfts- und kundenorientierten Weiterentwicklung. Die Umsetzungen unseres Strategieprozesses ‚Smartes Volksbanking in Hamburg 2020+‘ zeigen volle Wirkung“, sagt Vorstandssprecher Dr. Reiner Brüggestrat.

Kreditvolumen

So konnte das Kreditvolumen 2018 um 11,9 Prozent auf 1.974 Mio Euro gesteigert werden. Wesentlicher Wachstumstreiber war das langfristige Immobilienfinanzierungsgeschäft. Dabei wurden die Kredite zu 80 Prozent vom Firmenkundengeschäft  und zu 20 Prozent von der privaten Baufinanzierung getragen.  Für die ganzheitliche Immobilienstrategie erhält die Hamburger Volksbank auch wachsenden Zuspruch. „Besonders im Bauträgergeschäft zahlen sich die Optimierung von Prozessen und die fortlaufende Digitalisierung aus – gleichermaßen für den Kunden und für uns“, so Brüggestrat.  

Einlagenbestand

Auch der Einlagenbestand der Hamburger Volksbank ist mit 266 Mio. Euro um 11,5 Prozent auf 2.582 Mio. Euro gestiegen. Die Hälfte der neuen Einlagen entfällt auf institutionelle Einleger. „Viele neue institutionelle Einleger haben sich für unser Geschäftsmodell entschieden. Hier wiegt Vertrauen stärker als zu zahlende Negativzinsen“, erklärt Brüggestrat. „Hierüber freuen wir uns besonders, weil wir so unsere schützende Funktion vor Negativzinsen für unsere privaten Anleger besser abfedern können.“

Dividende

Der Wertpapierertrag hingegen ist im Jahr 2018 um 4,0 Prozent auf 5,5 Mio. Euro gesunken. Mit einer 10-jährigen Nachrangeinlage bietet die Hamburger Volksbank ihren Mitgliedern eine exklusive zinssichere Anlagelösung, die außerdem mit einem nachhaltigen Investmentfonds ohne Ausgabekostenaufschlag gekoppelt werden kann: „In Zeiten, in denen der Zinseszins fehlt, wollen wir Kunden dazu bewegen, an ihrem strukturierten und nachhaltigen Vermögensaufbau zu arbeiten. Dazu gehören Fonds- und Wertpapierlösungen“, betont Brüggestrat. Die Beratungsleistung der Bank scheint sich auszuzahlen: Knapp 5.500 Kunden aus der Metropolregion Hamburg konnte die Bank im Jahr 2018 als Neukunden begrüßen.

Insgesamt verzeichnet die Hamburger Volksbank einen Zuwachs bei den Mitgliedern im Jahr 2018 1,5 Prozent auf 59.503 Anteilszeichnern. Brüggestrat sieht seinen genossenschaftlichen Erfolgskurs bestätigt: „Unser Geschäftsmodell bedeutet Mitgestaltung, wie zum Beispiel unserer genossenschaftlichen Gremien beim neuen Markenauftritt. Und selbstverständlich beteiligen wir unsere Mitglieder am Erfolg. Wir schütten eine deutlich über dem Kapitalmarktzinsniveau liegende Dividende aus - in diesem Jahr zusätzlich mit einem einmaligen Bonus“, sagt der Vorstandssprecher. Neben einer Ausschüttung von drei Prozent gibt es aufgrund des guten Geschäftsjahrs 2018 einen Dividendenbonus in Höhe von einem Prozent.

Bilanzsumme

Die Bilanzsumme hat sich im Geschäftsjahr 2018 um 7,5 Prozent auf 3,52 Mrd. EuroErhöht. Trotz des anhaltenden Niedrigzinsumfelds gelang es außerdem, den Zinsüberschusses deutlich auf 54,8 Mio. Euro zu erhöhen. Auch der Provisionsüberschuss stieg auf 23,8 Mio Euro (22,8 Mio Euro in 2017).Das Betriebsergebnis vor Bewertung hat sich positiv auf 20,4 Mio. € erhöht (16,1 Mio. Euro in 2017) entwickelt: „Trotz des herausfordernden Umfelds, der anhaltenden Niedrigzinsphase und der geltenden regulatorischen Rahmenbedingungen haben wir unser Betriebsergebnis steigern können. Wir erfüllen unseren genossenschaftlichen Förderauftrag mit intensiver Arbeit und einer hohen Ergebnisqualität“, so Brüggestrat. Die umfangreichen aufsichtsrechtlichen Kapitalvorgaben hat die Hamburger Volksbank mit einer Gesamtkapitalquote von 12,8 Euro ausgesteuert (14,3 Prozent in 2017).

Hamburger Volksbank Di@log

Der Hamburger Volksbank ist Kundennähe ein wichtiges Anliegen. Mit dem „Hamburger Volksbank Di@log“ entspricht die Volksbank den geänderten Kundenbedürfnissen nach einem omnikanalen Beratungangebot und entwickelt seit dem vergangenem Jahr ein Leistungsspektrum von der Filiale bis zur Videoberatung. Dabei sei eine transparente und kundenorientierte Datenverwendung oberstes Gebot: „Wir sind in der finalen Planung für einen Datenbeirat und geben damit auch unserem streng sicherheitsorientierten Umgang mit Smart Data ein Gesicht“. Auch die lokale Präsenz werde bedarfsorientiert weiterentwickelt: „Unser persönliches Beratungsangebot bleibt so fundamental wie unsere genossenschaftlichen Werte. Lokale Präsenz lässt sich nicht an der Anzahl von Filialen festmachen. Wir sind mit fast 300 Mitarbeitern persönlich für unsere Kunden da - ob in der Filiale, am Telefon oder einem Ort nach Wahl des Kunden.

Neuer Markenauftritt

Die Hamburger Volksbank präsentiert sich seit dem 21. Mai darüber hinaus mit einem neuen Markenauftritt: ein wenig provokant, aber motivierend und selbstbewusst positioniert sie sich als genossenschaftliche Bank mit starker hanseatischer Verwurzelung.

 

 

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