HypoVereinsbank: Bedeutung des internationalen Geschäfts steigt weiter

Jörg Frischholz, Leiter des Firmenkundengeschäfts der HypoVereinsbank Region NordHamburg ist der wichtigste Außenwirtschaftsplatz in Deutschland und ist einer der führenden Im- und Exportstandorte Europas. Die Internationalisierung ist daher für die wirtschaftliche Entwicklung von vielen der 148.000 Hamburger Unternehmen ein wichtiger Erfolgsfaktor.

Insgesamt stehen im Raum Hamburg rund 107.000 Jobs und damit jeder zwölfte Arbeitsplatz direkt in Bezug zum Auslandsgeschäft. Im Verarbeitenden Gewerbe betrug der Auslandsumsatz 2016 27 Milliarden Euro. Damit verdienen die Hamburger Industriebetriebe etwa jeden dritten Euro im Ausland. Dabei nimmt die Bedeutung des internationalen Geschäfts künftig weiter zu. Um das Potenzial neuer Märkte nicht zu gefährden, sichern sich die Unternehmen im Wirtschaftsraum Hamburg verstärkt strategisch gegen Handels- und Währungsrisiken ab. Dies geht aus einer aktuellen Auswertung der HypoVereinsbank hervor.

 „Das Auslandsgeschäft ist seit vielen Jahren einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren für Wachstum, Wohlstand und Arbeitsplätze im Wirtschaftsraum Hamburg“, sagt Jörg Frischholz, Leiter des Firmenkundengeschäfts der HypoVereinsbank Region Nord. „Trotz der Unsicherheiten mit Blick auf den Welthandel werden internationale Aktivitäten immer wichtiger. Die Internationalisierung bietet vielen Hamburger Unternehmen die Chance, von den häufig höheren Wachstumsraten außerhalb Deutschlands zu profitieren.“ Diese Einschätzung stützen Daten des Internationalen Währungsfonds (IWF), denen zufolge sich der Anteil Deutschlands am weltweiten Bruttoinlandsprodukt (BIP) von 5,6% im Jahr 1992 auf 2,8% im Jahr 2024 halbieren wird. Um im globalen Wettbewerb zu bestehen, bauen daher auch viele mittelständische Unternehmen ihr internationales Geschäft weiter aus und investieren im Ausland.

Mit Blick auf die wichtigsten Handelspartner für die Hamburger Unternehmen zeigt sich, dass insbesondere Zentral- und Osteuropa zunehmend an Bedeutung gewinnt. Im Gegensatz zu den Exporten in die fünf wichtigsten Exportmärkte Hamburgs zwischen 2013 und 2017, die um durchschnittlich mehr als sieben Prozent pro Jahr anstiegen, wuchsen die Exporte nach Ungarn, Bulgarien, Slowenien, Serbien und in die Slowakei um durchschnittlich fast 28 Prozent pro Jahr.

Absicherung und Beratung werden immer wichtiger

Nach Beobachtungen der HypoVereinsbank nutzen Hamburger Unternehmen immer häufiger spezielle Sicherungsinstrumente aus dem Bereich der Handelsfinanzierung, um die mit internationaler Geschäftstätigkeit einhergehenden Risiken zu minimieren und ihre Lieferketten zu stabilisieren. Dies gilt längst nicht mehr nur für Großunternehmen, sondern auch für den stark exportorientierten Mittelstand. Im Außenhandel steigt bei Exporteuren durch die vielfältigeren Kundenbeziehungen etwa das Risiko für Zahlungsschwierigkeiten, wenn zum Beispiel Geschäftspartner im Ausland verspätet bezahlen. Mit Sicherungsinstrumenten wie dem Akkreditiv, bei dem die Bank des Importeurs ein Zahlungsversprechen eingeht, können sie sich gegen Zahlungsausfälle absichern. Jörg Frischholz: „Auch gegen Währungsrisiken sichern sich international tätige Unternehmen häufiger als bisher ab.  Die Kursschwankungen sind manchmal so groß, dass das Währungsrisiko schon einmal die Marge eines Handelsgeschäfts kosten kann.“ Beispielsweise mit Devisentermingeschäften können sich Unternehmen dagegen wappnen. Auch eine umfassende Beratung spielt angesichts einer Vielzahl an Regeln und Risiken im internationalen Geschäft eine immer größere Rolle. Doch egal für welche Lösung sich ein Unternehmen entscheidet, wichtig ist vor allem das Knowhow der begleitenden Bank – auch was die Gegebenheiten im jeweiligen Land betrifft.

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