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Quelle: BSH Offshore Windpark

Das BSH veröffentlichte Anfang des Jahres den Vorentwurf des Flächen-Entwicklungsplans (FEP) für den Bereich der deutschen Wirtschaftszone (AWZ) der Nord- und Ostsee. 

Neue gesetzliche Aufgaben in der Offshore-Windenergie, internationale Entwicklungen zur besseren Vernetzung in der maritimen Raumordnung, der Ausbau des Schiffsabgasmessnetzes und neue Vorhaben zur nachhaltigen Ausrichtung der BSH-Flotte waren einige der Themen, die das Bundesamt für Seeschifffahrt und Hydrographie (BSH) 2018 beschäftigten.

Foto: BSH  „Der Flächenentwicklungsplan ist das zentrale Planungsinstrument für die Nutzung der Windenergie auf See“, erklärte Dr. Karin Kammann-Klippstein, seit November 2018 Präsidentin der zentralen maritimen Behörde Deutschlands. Für die Anlagen, die nach 2026 errichtet werden, legt der FEP Flächen für Offshore-Windparks im Bereich der deutschen AWZ der Nord- und Ostsee fest. Er definiert, wie und wann diese Flächen an das landseitige Stromnetz angebunden werden.

2018 waren in der AWZ Offshore-Windenergieanlagen mit 7.100 MW im Bau, installiert oder bereits im Betrieb. Bis 2020 sollen – so die deutschen Ausbauziele – 6.500 MW am Netz sein, 15.000 MW bis 2030. „Voraussichtlich ab 2023 sollen auch Windenergieanlagen mit 10 bis 12 MW Leistung errichtet werden. Das bedeutet, dass weniger Windenergieanlagen notwendig sind, um die angestrebte Leistung zu erreichen – eine Entwicklung, die wir bereits bei der Planung der einzelnen Offshore-Windparks im Ansatz beobachten können“, berichtete Dr. Karin Kammann-Klippstein. Neben der Offshore-Windenergie war das BSH 2018 für eine Reihe anderer Aufgaben zuständig.

Im März prüfte das BSH im Rahmen einer EU-Zulassung den ersten maritimen Galileo Satellitennavigationsempfänger weltweit für die Verwendung an Bord. Er hat bereits die Zulassung als Empfänger für GPS und das russische System GLONASS. Für die Prüfung greift das BSH neben dem realen Satellitenumfeld auch auf eine umfangreiche Satellitensimulation zurück. Die Simulation ermöglicht die nahezu beliebige Zusammenstellung aller zivil nutzbaren Signale der Satellitennavigationssysteme GPS, GLONASS und Galileo. Die Zulassung nach der erfolgreichen Prüfung erfolgte durch die DNVGL-Gruppe.

Mit der Inbetriebnahme der Stationen Bremerhaven und Kiel treibt das BSH den Ausbau des Schiffsemissionsmessnetzes an den Küsten von Nord- und Ostsee voran. Neben Bremerhaven und Kiel kontrolliert das BSH in Wedel die Emissionen vorbeifahrender Schiffe. Ergeben die Messungen einen Verstoß gegen die bestehenden Grenzwerte für den Anteil von Schwefel in den Schiffemissionen, unterrichtet das BSH in Nahe-Echtzeit die Wasserschutzpolizei über die ermittelten Werte. Die Verstöße werden in enger Zusammenarbeit mit der Wasserschutzpolizei geahndet. 99 Prozent der erfassten Schiffe verwenden regelkonformen Treibstoff.

Foto: BSH

„Die meisten Schiffe halten die international festgelegten Grenzwerte ein – zum  Schutz der Meeresumwelt“, freut sich die BSH-Präsidentin. In diesem Zusammenhang wies sie auf die internationalen Entwicklungen zur Reduktion der Umweltbelastungen durch die Schifffahrt hin:

„Die Internationale Seeschifffahrts-Organisation (International Maritime Organisation – IMO) hat 2018 eine Strategie zur Reduktion auch der CO2-Emissionen der internationalen Seeschifffahrt beschlossen. Sie sieht eine Minderung der Emissionen bis 2030 um mindestens 40% Prozent, bis 2050 um sogar 70% bezogen auf das Basisjahr 2008 vor.“

 

 

 

 

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