Thomas Philipp Reiter will Bürgermeister von Elmshorn werden

Thomas Philipp Reiter kandidiert für das Amt des Bürgermeisters in Elmshorn. Hamburg/Elmshorn, 20. September 2019 – Elmshorn ist nicht nur Unternehmenssitz vieler größerer und mittelständischer Unternehmen wie „Kölln-Flocken“, „Kibek“ oder „Das Futterhaus“. Die frühere Hafenstadt an der Krückau ist auch Sitz der Kreisverwaltung des Kreises Pinneberg und sechstgrößte Stadt von Schleswig-Holstein. Hier finden am 15. September Bürgermeisterwahlen statt. Vier Kandidaten fordern den parteilosen Amtsinhaber Volker Hatje heraus. Einer von ihnen ist Thomas Philipp Reiter (50), Gründer und Unternehmer aus Hamburg, der an der Elbe zwischen Glückstadt und Elmshorn zuhause ist. Mit ihm sprachen wir über seine Motivation, von der Wirtschaft in die Verwaltung zu wechseln.

Nordwirtschaft: Herr Reiter, Sie sind Mitinhaber der Unternehmensberatungsfirma des früheren Hamburger Bürgermeisters Ole von Beust. Was reizt Sie nun am Bürgermeisteramt in Elmshorn?

Reiter: Elmshorn ist eine spannende Kommune mit großem Potenzial, das es zu entwickeln gilt. Ich möchte meine beruflichen Erfahrungen aus öffentlicher Verwaltung, Politik und Projektmanagement in der Privatwirtschaft nutzen, um aus dieser Stadt ein dynamisches Zentrum innerhalb der Metropolregion Hamburg zu machen.

Nordwirtschaft: Sie haben schon in Hamburg, Berlin und Brüssel gelebt. Warum nun Elmshorn?

Reiter: Ich habe auch schon in Tornesch und Bönningstedt gelebt, als ich um die Jahrtausendwende noch beim Elmshorner Telekommunikationsunternehmen Talkline gearbeitet habe. Nachdem 2016 unser zweites Kind in Brüssel zur Welt gekommen ist, haben wir uns entschieden, in die Heimat, also nach Hamburg zurückzukehren. Aber es ging uns dabei wie vielen Hamburgern auf der Suche nach bezahlbarem Wohnraum in vernünftigem Umfeld mit guten Schulen. Wir sind in Elmshorn und seinem Umfeld fündig geworden. Als politisch denkender Mensch bin ich es gewohnt, mich aktiv in die Gestaltung unseres Zusammenlebens einzubringen. Da habe ich als Bürgermeisterkandidat ein wie ich finde attraktives Angebot zu machen.

Nordwirtschaft: Was haben Sie den Elmshornern denn anzubieten?

Reiter: Mein Motto lautet „Elmshorn vorwärts denken“. Die Stadt soll sich zu einem grünen und kinderfreundlichen Wohn-, Bildungs- und Wirtschaftsstandort entfalten. In der Innenstadt gibt es industrielle Denkmäler und Brachflächen als Entwicklungsgebiet, die man zu einer neuen Hafencity Elmshorn zusammenfassen kann. Dabei müssen wir aber auch an die Schwächeren der Gesellschaft denken, für die wir mehr gute und bezahlbare Wohnungen brauchen. Das geht nur durch Verdichtung. In Elmshorn sind im übertragenen Sinne manche Leuchttürme zuhause, die wir auch als solche pflegen müssen. Viele wissen gar nicht, dass wir in Deutschland führend im Bereich American Sports sind. Unser Baseballteam ist klasse und das Footballteam der „Fighting Pirates“ steht vor dem Aufstieg in die erste Bundesliga. Deren Cheerleader sind sogar Vize-Europameister.

Nordwirtschaft: Die Stadt ist ja über den HVV und die A23 gut an Hamburg angebunden. Wie blicken Hamburger auf Elmshorn?

Reiter: Mein Eindruck ist, dass der Ruf von Elmshorn in Hamburg besser ist als zum Beispiel von Itzehoe oder Pinneberg, nicht zuletzt, weil die meisten Hamburger ihre Teppiche hier kaufen. Man muss auch akzeptieren, dass Elmshorn ohne Hamburg nicht gedacht werden kann. Wir müssen die Stärken und Schwächen Hamburgs für uns nutzen. Dinge, die es in Hamburg nicht mehr gibt, wie zum Beispiel bezahlbare attraktive Wohnungen, gibt es in Elmshorn. Damit müssen wir interessante Neubürger in die Stadt holen, die Dynamik mitbringen.

Nordwirtschaft: Sie sind Mitglied der FDP. Nicht gerade eine gute Voraussetzung für eine absolute Mehrheit?

Reiter: Bürgermeisterwahlen sind Persönlichkeitswahlen. Ich stehe für eine Politik des gesunden Menschenverstandes und strebe eine Koalition mit den Bürgerinnen und Bürgern von Elmshorn an. Aber klar, ich bin nicht links und auch nicht rechts, sondern liberaler Mittelständler. Ich engagiere mich ehrenamtlich für Steuerzahler, Gründer und Arbeitsplatzbeschaffer. Das ist auch gut für alle anderen gesellschaftlichen Gruppen. In der Kommunalpolitik ist Pragmatismus gefragt. Konkrete Fragestellungen erfordern konkrete Lösungen, für die man Allianzen zwischen den unterschiedlichsten Interessengruppen schmieden muss.

Nordwirtschaft: Was machen Sie mit Ihrer Firmenbeteiligung, wenn es am 15. September für Sie klappt?

Reiter: Dann habe ich bis zum Amtsantritt am 2. Januar 2020 Zeit, die Arbeit in Hamburg und Brüssel in andere Hände zu legen. Meine gute Vernetzung dort werde ich aber nicht aufgeben, sondern zum Beispiel zur Einwerbung von EU-Mitteln für Elmshorn nutzbar machen.

Nordwirtschaft: Herr Reiter, wir danken für das Gespräch.


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